Mehrsprachigkeit bei der Kindererziehung

Artikel von admin 20 Jun 2010 1 Kommentar »

In Deutschland wird in den letzten Jahren immer mehr über die richtige Erziehung von Kindern geredet. Besonders durch die Veränderungen der Kindererziehung in den letzten Jahrzehnten wird immer häufiger nach einer „perfekten“ Erziehung gesucht um die Kinder bei Ihrer Entwicklung optimal zu unterstützten. Ein Thema wurde dabei besonders häufig diskutiert und das ist die Mehrsprachigkeit bei Kindern.


In Deutschland gibt es sehr viele Familien welche aus unterschiedlichen Herkunftsländern kommen und somit auch verschiedene Muttersprachen besitzen. Viele Eltern wollen den Kindern ein Stück ihres Heimatlandes mitgeben und sprechen während der ersten Monate und auch Jahre in der jeweiligen Muttersprache mit dem Kind.
Vor einigen Jahrzehnten dachten Forscher noch das Gehirn eines Kleinkindes wird durch die verschiedenen Sprachen zu sehr überfordert und es könnte somit die Entwicklung der Sprache und das Denkvermögen beeinträchtigt werden. Dies wurde aber in zahlreichen Studien in den letzten Jahren wiederlegt.
Heutzutage wird eine mehrsprachige Erziehung von Kindern befürwortet, da zahlreiche Kinder welche multilingual aufgewachsen sind, sich im Laufe der Zeit besser in der Schule entwickelten und auch die Denkprozesse ausgereifter sind. Diese Ergebnisse einer Studie sind zwar noch nicht 100% belegt aber bei einigen Kindern könnte dies durchaus zutreffen.
Viele Eltern sprechen aber keine Fremdsprache und dies ist auch nicht wirklich zum Nachteil des Kindes. Wichtig ist für eine gesund Entwicklung des Kindes sich gut um dieses zu kümmern, es in den Alltag mit einzubinden damit es diverse Abläufe lernt und selbstverständlich sprechen Sie mit Ihrem eigenen Kind. Denn nur wenn das eigene Kind gesprochenes hört kann es mit der Zeit lernen dieses zu interpretieren und somit die Denkentwicklung verbessern.

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One Response to "Mehrsprachigkeit bei der Kindererziehung"

  1. Apotheke sagt:

    Klar, wer wünscht sich nicht das Beste für sein Kind? Es ist nur zu überlegen, ob man mit einer Mehrsprachigkeit bei der Erziehung nur einem Trend hinterherläuft. Fatal wäre das, wenn durch die Konzentration auf eine mehrsprachige Erziehung (o.ä.) wichtigere Dinge für die Entwicklung des Kindes vernachlässigt werden. Was bringt es, wenn ein Erwachsener zwar perfekt eine Fremdsprache beherrscht, aber weil die Freizeitaktivitäten mit Spielkameraden zu kurz kam, er dafür Defizite im Sozialverhalten aufweist?

    Eine mehrsprachige Erziehung halte ich nur für sinnvoll, wenn im Alltag des Kindes eine fremdsprachige Person existiert, die ihre Muttersprache mit dem Kind spricht. Extra Zeit dafür einzuplanen, halte ich für eine irrationale, fremdgeleitete Entscheidung.

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